Redaktionsbüro

Rainer Heubeck

Aktuelles

Themenangebote aus Hongkong, Deutschland, Polen und  Surinam

Galerien, Boutiquen und exzellente Geschäfte mit moderner Kunst: Hongkong Island lohnt sich nicht nur zum Shoppen

Hongkong ist mittlerweile eine Boomtown für Kunst, insbesondere für große Namen und für Maler, die bereits etabliert sind. „Viele Galerien, die sich auf chinesische Kunst konzentrieren, sind hierher gezogen“, berichtet der Kunstliebhaber und Galeriebesitzer Dominique Perregaux. In alten Industriegebäuden im Süden von Hongkong Island, die frei wurden, weil viele produzierende Unternehmen ins chinesische Shenzhen abwanderten, findet sich ein regelrechter Galerie-Cluster. Rossi & Rossi ist hier ebenso vertreten wie „Art Statements“ und die Blindspot Gallery. Im Gefolge der Art Basel Hongkong haben sich zudem weitere führende Galeristen in Hongkong Central niedergelassen. Im Galeriehochhochaus H Queens’ sind unter anderem Hauser & Wirth, Zwirner und Pace mit Dependancen vertreten.

Ein Stundenplan für Hongkong: Viel erleben, wenig zahlen

Der Weg nach Australien ist lang. Wer ein Stopover in Hongkong einlegt, der erspart sich eine 18- oder fast 24stündige Flugreise – und erlebt gleichzeitig eine pulsierende und vielfältige asiatische Metropole. Dabei nützt ein detaillierter Vorschlag für ein zweitägiges Stopover mit ganz viel Hongkong: Von der Fahrt in der Doppelstockstraßenbahn und im Observation Wheel über den Ausflug zum Peak bis zum Besuch der angesagten Rooftop Bars, vom Besuch des Big Buddha in Lantau bis zum Bummel über den Nachtmarkt in der Temple Street – in zwei Tagen lässt sich in Hongkong richtig viel erleben.

Von SoHo nach PoHo: In Hongkong Central auf der Suche nach dem Glück

In Hongkong Central, zwischen SoHo und PoHo, finden sich Antiquitätenläden und Galerien, kleine Boutiquen und Cafés, Kunsthandwerker und Hipsterläden, altehrwürdige Tempel und Talisman-Verkäufer, die an das Geburtsjahr angepasste Glücksbringer verkaufen. SoHo steht dabei für South of Hollywood Road, PoHo heißt ein Stadtviertel rund um die Straße Po Hing Fong. Das chinesische Wort Po steht für „Schatz“ – und Schätze verschiedenster Art kann man in vielen der kleinen Geschäfte hier durchaus finden.

Zwischen Tofupudding und Gadgets: In Sham Shui Po erlebt man einen Hauch des alten Hongkongs

Statt schicker Boutiquen finden sich im Hongkonger Stadtteil Sham Shui Po Straßenmärkte, auf denen verschiedenste Obst- und Gemüsesorten sowie günstige Kleidungsstücke feilgeboten werden. Oder pfiffige Gadgets, Discokugeln und batteriebetriebene Karaokemikrofone. In kleinen, äußerst populären Restaurant werden Reisnudeln mit Sesamsauce verkauft, auch traditionell zubereiteter Tofupudding ist äußerst gefragt. Sham Shui Po, das wir zusammen mit einem einheimischen Guide besuchen, war früher eine Hochburg der Textil-, Reißverschluss- und Knopfindustrie. Als nach der chinesischen Revolution viele Flüchtlinge hier eintrafen, lebten die Menschen überaus beengt  – inzwischen freilich sind etliche Public Housing-Blöcke neu renoviert.

Deutschland: Fachwerk, Salz und dicke Kissen: Auf dreifacher Zeitreise durch Bad Sooden-Allendorf

„Frau Holle“, davon ist Brigitte Jacobi überzeugt, „war keineswegs nur eine die Betten schüttelnde alte Tante, sie hatte vielmehr mythische Kräfte und wurde verehrt.“ Die Stadtführerin hat zum Rundgang durch die Salzstadt Bad Sooden-Allendorf, in deren Nähe Frau Holle gewohnt haben soll, ein dickes weißes Kopfkissen zum Ausschütteln mitgebracht. Weiß war nicht nur der Schnee, der auf die Erde fiel, wenn Frau Holles Kissen geschüttelt wurden. Weiß war auch die Substanz, die Bad Sooden bzw. Sooden und Allendorf einst zu einem reichen Flecken gemacht haben. Salz war lange Zeit das weiße Gold, das den Inhabern der Saline, den Pfännern, zu großem Wohlstand verhalf. Davon zeugen heute noch ein 140 Meter langes Gradierwerk und schmucke Bürgerhäuser mit Fachwerkgiebeln.

Deutschland: Tongabohnen-Stout, Bourbon-Bock und Süßholz-Porter: Bamberger Biersommeliers öffnen ihre Schatzkästchen

Wie begegnet eine der traditionsreichsten Bierstädte Deutschlands, das fränkische Bamberg, der neuen Craft Beer-Welle? Braucht man diese in einer Region überhaupt, die in Sachen Brauereidichte und Brauereivielfalt tatsächlich Weltspitze ist? Und ist das Reinheitsgebot ein wichtiges Qualitätslabel oder im Grunde genommen überholt? Eine Bierreise in die Region Bamberg zeigt die Vielfalt der Spezialmalze beim Walzhersteller Weyermann, sie erschließt die gelungene Symbiose von Landbier und Craft Beer bei der Brauerei Kundmüller – und sie führt auf die Spuren des Bierkriegs im Jahr 1907 und in die Keller von traditionellen Rauchbierbrauereien, die das Malz vor dem Brauen über Buchenholzfeuer räuchern.

Polen: Österreichische Festungen und ein ehemaliges Ghetto als In-Viertel: Mit dem Fahrrad durch Krakau

Eine Kutschfahrt über den Rynek und entlang des ehemaligen Königswegs vom Florianstor zum Wawel, das ist eine Möglichkeit, Krakau kennenzulernen. Wer die Stadt und ihre Umgebung intensiver erkunden möchte, der nutzt stattdessen den Drahtesel. Krakau ist in Sachen Fahrradinfrastruktur zwar kein Amsterdam, doch die Altstadt erschließt sich ausgezeichnet per Rad – und man kann einen Besuch der Innenstadt bequem mit einen Abstecher ins jüdische Viertel Kazimierz und nach Podgórze verbinden. Krakau, das merken Besucher schnell, ist eine Stadt, die Geschichte atmet. Polnische Geschichte, österreichische Geschichte, jüdische Geschichte. Und NS-Geschichte, deren Schrecken zum Beispiel in der früheren Emaillewarenfabrik von Oscar Schindler im Stadtteil Zablocie dargestellt werden.

Surinam: Lohnenswerter Abstecher zum anderen Ufer: Von der UNESCO-Welterbestadt Paramaribo nach Commewijne

Jeden Sonntagmorgen treffen sich Vogelliebhaber auf dem Independence Square in Paramaribo, um ihre Finken um die Wette zwitschern zu lassen. Die Tierschützerin Monique Pool hingegen rettet Faultiere. Die meisten Besucher der Hauptstadt Surinams kommen jedoch nicht deshalb, sondern wegen der UNESCO-geschützte Altstadt. Rund um das Fort Zeelandia finden sich denkmalgeschützt Holzhäuser, auch in den umliegenden Straßen sind noch viele Kolonialbauten erhalten. Außerhalb der Stadt, in der Provinz Commenwijne, wachsen Sternäpfel, Mangos, Orangen, Kaschuäpfel, Papaya, Guaven und Rambutan. In der ländlich geprägten Gegend am anderen Ufer des Surinamflusses fühlen sich Gärtner, Künstler und Wellnessliebhaber wohl.

Surinam: Mit Hans und Fritz durch den Regenwald: Auf dem Surinam-Fluss ins Gebiet der Saramaccaner

Am rechten Ufer des Surinam-Flusses tanzen gelbe Schmetterlinge im hellen Licht, manchmal begegnet uns ein Boot – und wenn wir eine Siedlung passieren, sehen wir bunt gekleidete Frauen am Flussufer, die dort ihre Wäsche waschen. Wir sind in Südamerika unterwegs, fühlen uns aber wie in Afrika. Und das nicht grundlos: rechts und links des Flusses erstreckt sich das Siedlungsgebiet der Saramaccaner, eines der größten Stammesverbünde in Surinam. Eine Gruppierung, die ihre Ursprünge hat in den Siedlungen entlaufener Sklaven, so genannter Maroons, die sich in den Wäldern versteckt hatten. Von der Danpaati Lodge aus besuchen wir ihre Dörfer und unternehmen Exkursionen in den Regenwald. Unsere Guides haben amerindische und afrikanische Wurzeln, tragen aber Namen wie Hans oder Fritz. Eine Auswirkung der holländischen Kolonialzeit, die auch dazu führt, dass die Niederlande dem Land bis heute besonders verbunden sind.

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