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Rainer Heubeck

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Themenangebote aus Polen, Tschechien, Australien und Hongkong

 

Ein Jazzkeller im Kaiserschloss: Die westpolnische Stadt Posen ist ein Eldorado für Kunstinteressierte

Kunst und Kultur, manchmal gefällig, manchmal verstörend, begegnet man in Posen quasi auf Schritt und Tritt – im Nationalmuseum genauso wie im ehemaligen Kaiserschloss, im „Arsenal“ am Alten Markt genauso wie in den Ausstellungsräumen im Einkaufszentrum „Stary Browar“. Wer Posen im Rahmen einer Städtereise besucht, der entdeckt eine vielseitige polnische Metropole, die viel zu bieten hat und dennoch nicht überlaufen ist.

Theo macht jetzt auf Kunst: Das Manchester des Ostens fasziniert mit Architektur und Kultur

Lodz, einst die Textilmetropole Mitteleuropa, das sagenumwobene Manchester des Ostens, war lange eine schrumpfende Stadt und musste sich in den vergangenen drei Jahrzehnten komplett neu erfinden. Tomasz Koralweski von der lokalen Tourismusorganisation spricht von einer „postindustriellen Stadt“. Als deren Vorzeigeprojekt gilt die Manufaktura, ein siebenundzwanzig Hektar großes Einkaufs- und Freizeitzentrum, das auf dem Gelände einer der ehedem größten Textilfabriken Europas entstand und das auch mehrere Museen beherbergt. Das Herz der Stadt schlägt jedoch in der über vier Kilometer langen Piotrkowskastraße. Dort erstrahlen sanierte Fassaden im alten Glanz, der Besucher taucht ein in die prunkvollen Jahre der Gründerzeit.

Wo Polen einst katholisch wurde: Die Ausgrabungen auf der Posener Dominsel sind über 1000 Jahre alt

In der Krypta der prächtigen Backsteinkathedrale auf der Posener Dominsel finden sich Reste der ersten Basilika, die in Posen um das Jahr 968 errichtet wurde. Als sich das Zentrum der Stadt verlagerte, schenkte der Fürst die gesamte Dominsel dem Bischof, der dort eine Art Kirchenreich errichtete, an das heute noch zahlreiche Gebäude erinnern: das Diözesanmuseum, die Kirche der Heiligen Jungfrau Maria und natürlich die Peter-und-Paul-Kathedrale. In deren Goldener Kapelle findet sich die Grablage von Mieszko I. Dieser polnische Fürst heiratete vor mehr als 1000 Jahren eine böhmische Prinzessin – und konnte dies nur, weil er sich im Jahr 966 taufen ließ.

Von Lipnostausee zum Frauenberger Märchenschloss: Entlang der Moldau durch Südböhmen

Der Moldauradweg ist im Vergleich zum Elberadweg international unbekannter und zum Teil auch anspruchsvoller. Er ist definitiv kein Weg, auf dem man stur durchradeln sollte, denn dafür gibt es hier zu viel zu sehen – und zu viele schöne Orte zum Verweilen. In Rosenberg kehren wir in einem Biergarten direkt am Moldauufer ein, hier treffen wir nicht nur weitere Radfahrer, sondern auch einen größeren Trupp tschechischer Bootsfahrer. Ein Ausflug in die Geschichte erwartet uns auf der nächsten Station: Krumau ist UNESCO-Weltwerbestadt mit einer sehenswerten Altstadt und einem majestätischen Schloss, das von einem Burggraben umgeben ist, in dem auch heute noch Bären gehalten werden.

Schlossgespenster, Kronjuwelen und geheime Türen: Beeindruckende Burgen und Klöster im Süden Böhmens

Kloster Hohenberg, Schloss Rosenberg, die UNSESCO-Welterbestadt Krumau –   bei einer Reise durch den Süden Böhmens erwartet den Besucher ein kulturelles Schatzkästchen, aber auch die eine oder andere gruselige Geschichte. Doch wer sich von der „weißen Frau“ von Rosenberg von einem Besuch abhalten lässt, dem entgeht viel: etwa die Bibliothek und das Zawischkreuz im Kloster Hohenfurt, die Prachträume in Schloss Rosenberg und der sehenswerte Marktplatz von Budweis. Stolze Adelige aus Südböhmen forderten den böhmischen König immer wieder heraus und wollten Budweis einnehmen – doch dieser wusste sich durchaus zu wehren.

Felsmalereien, mythische Tiere und geheimnisvolle Geister: Der Injalak-Hügel ist für die Aborigines ein heiliger Ort

Im Arnhemland, einem Teil des australischen Northern Territory, sind die Geschichten aus der Traumzeit noch lebendig. Ein Großteil der rund 20.000 Bewohner der Region stammt von den australischen Ureinwohnern ab, viele von ihnen sind scheu, haben mit Weißen nur wenig Kontakt. Der Aborigine Thommo ist spindeldürr, hat einen weißen Bart und eine weiße Zottelmähne, trägt eine zerschlissene blaue Hose – und er raucht eine Zigarette nach der anderen. Er ist einer von mehreren Aboriginals, die die Erlaubnis haben, ausländische Besucher auf den Injalak-Hügel zu führen. Einen heiligen Berg der Aborigines, gemäß der Traumzeit-Legende ist er Sitz des Long Tom-Traums. Auf dem Hügel sind bis zu 8000 Jahre alte Felszeichnungen zu finden, die Geister und Gebräuche darstellen, aber auch Begräbnisstätten.

Abenteuerurlaub bei Büffeln und Krokodilen: Im Sumpfboot durch die Bamurru Plains im Mary River-Delta

Ein Känguru hüpft durchs Gras, kurz darauf starten zwei übermütige Kälber eine Rauferei. Die Szene wird untermalt von krähenden, pfeifenden und zirpenden Lauten, mannigfaltigen Vogelschreien, von sägenden Tönen und vom gellenden Ruf der Wildgänse. Ein ganz normaler Tagesanbruch in der Bamurru Plains Lodge, einem Luxus Safari Camp im australischen Northern Territory, das sich auf dem Gelände einer riesigen Büffelfarm befindet, der Swim Creek Station. Das Safari-Camp umfasst Savannen und Wälder, aber auch ein verzweigtes Feucht- und Überschwemmungsgebiet. Insbesondere diese Floodplains sind ein faszinierendes Vogel- und Tierparadies, das mit Wildlife- und Safari-Erlebnisse lockt, die sonst eher für Afrika typisch sind.

Imposante Termitenhügel und erfrischende Wasserfälle: Der Litchfield Nationalpark im Norden Australiens

Inmitten der weiten, offenen Landschaft des australischen Nordens wirkt der Litchfield Nationalpark, der populärste Nationalpark im Northern Territory, ausgesprochen grün, hügelig und kleinteilig. Besucher lieben den Park, weil es hier keine Krokodile gibt und man deshalb an vielen Stellen gefahrlos schwimmen kann – etwa unterhalb des Wangi-Falls, beim Tjaetaba-Wasserfall und in der Umgebung der Florence Falls. Die Aborigines die hier lebten, führten ein Leben im Einklang mit der Natur – und hatten in dem Park eine Reihe von heiligen Stätten. Imposant sind die meterhohen Termitenhügel am Rande des Nationalparks. Sie wirken fast wie Soldaten in Reih und Glied, weil sie parallel zueinander stehen und identisch ausgerichtet sind.

Galerien, Boutiquen und exzellente Geschäfte mit moderner Kunst: Hongkong Island lohnt sich nicht nur zum Shoppen

Hongkong ist mittlerweile eine Boomtown für Kunst, insbesondere für große Namen und für Maler, die bereits etabliert sind. „Viele Galerien, die sich auf chinesische Kunst konzentrieren, sind hierher gezogen“, berichtet der Kunstliebhaber und Galeriebesitzer Dominique Perregaux. In alten Industriegebäuden im Süden von Hongkong Island, die frei wurden, weil viele produzierende Unternehmen ins chinesische Shenzhen abwanderten, findet sich ein regelrechter Galerie-Cluster. Rossi & Rossi ist hier ebenso vertreten wie „Art Statements“ und die Blindspot Gallery. Im Gefolge der Art Basel Hongkong haben sich zudem weitere führende Galeristen in Hongkong Central niedergelassen. Im Galeriehochhochaus H Queens’ sind unter anderem Hauser & Wirth, Zwirner und Pace mit Dependancen vertreten.

Ein Stundenplan für Hongkong: Viel erleben, wenig zahlen

Der Weg nach Australien ist lang. Wer ein Stopover in Hongkong einlegt, der erspart sich eine 18- oder fast 24stündige Flugreise – und erlebt gleichzeitig eine pulsierende und vielfältige asiatische Metropole. Dabei nützt ein detaillierter Vorschlag für ein zweitägiges Stopover mit ganz viel Hongkong: Von der Fahrt in der Doppelstockstraßenbahn und im Observation Wheel über den Ausflug zum Peak bis zum Besuch der angesagten Rooftop Bars, vom Besuch des Big Buddha in Lantau bis zum Bummel über den Nachtmarkt in der Temple Street – in zwei Tagen lässt sich in Hongkong richtig viel erleben.

Von SoHo nach PoHo: In Hongkong Central auf der Suche nach dem Glück

In Hongkong Central, zwischen SoHo und PoHo, finden sich Antiquitätenläden und Galerien, kleine Boutiquen und Cafés, Kunsthandwerker und Hipsterläden, altehrwürdige Tempel und Talisman-Verkäufer, die an das Geburtsjahr angepasste Glücksbringer verkaufen. SoHo steht dabei für South of Hollywood Road, PoHo heißt ein Stadtviertel rund um die Straße Po Hing Fong. Das chinesische Wort Po steht für „Schatz“ – und Schätze verschiedenster Art kann man in vielen der kleinen Geschäfte hier durchaus finden.

 

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